Mittwoch, 11. Januar 2012

Maria V. Snyder - Yelena und die Magierin des Südens

Maria V. Snyder 
464 Seiten
Nachfolgender Band : Yelena und der Mörder von Sitia
Mira Taschenbuch Verlag

Klappentext
Kurz vor ihrer Hinrichtung wird Yelena ein außergewöhnliches Angebot gemacht: Sie bekommt das beste Essen, eigene Gemächer im Schloß - und riskiert ihr Leben, falls jemand versucht, den Kommandanten von Ixia zu töten. Und so entscheidet sich Yelena, unter Anleitung des Sicherheitschefs Valek Vorkosterin des Kommandanten zu werden. Aber Valek überlässt nichts dem Zufall: Damit sie nicht flieht, gibt er ihr regelmäßig Schmetterlingsstaub ins Essen. Und nur, wenn sie täglich das Antiserum von ihm erhält, kann sie ihren langsamen und qualvollen Tod verhindern. Als Rebellen planen, Ixia in ihre Gewalt zu bringen, entwickelt Yelena magische Kräfte, die sie nicht kontrollieren kann. Doch Magie ist in Ixia unter Todesstrafe verboten. Einzig Yris, die Magierin des Südens, kann ihr jetzt noch helfen. Doch wenn Yelena versucht zu fliehen, wird der Schmetterlingsstaub sie langsam aber sicher vergiften.

Meine Meinung

Das Buch fängt sofort spannend an und die Spannung steigert sich immer weiter, bis hin zu einem grandiosen Finale, das einem den Atem verschlägt. Es gibt keine oder wenn kaum langatmige Stellen, die die Stimmung zerstören. Es ist alles wunderbar erläutert, sodass man sich wunderbar in die Handlung hineinversetzen kann. Das Ende ist befriedigend und stellt viele Antworten auf einige Fragen dar, dennoch sind genug Fragen übrig, für eine Fortsetzung.

Der Schreibstil ist einfach und richtet sich an ältere Leser, aber jüngere Leser, die geübt sind, sollten auch keine Schwierigkeiten damit haben, aber davon ist abzuraten, da einige gewalttätige Szenen in dem Buch vorhanden sind. Die detailreiche Beschreibungen ermöglichen es dem Leser, sich alle Charaktere und die Umgebung vorzustellen.

Die Dialoge sind einfach gehalten und scheinen nicht überheblich zu sein, sie passen zu der jeweiligen Situation und passen zu den Personen. In einigen Dialogen kann man sogar den Sarkasmus erkennen, so gut sind sie beschrieben.

Der Charakterausbau ist hervorragend und man kann in vielen der wichtigen Charakteren eine Veränderung bemerken. Es ist keine plötzliche Veränderung zu sehen, sondern ein stetiges Verändern, welches zu dem Endbild der Person führt.
Yelena ist am Anfang ziemlich unsicher am Anfang und misstrauisch anderen gegenüber, aufgrund ihrer Vergangenheit. Dennoch wir sie sich ihrer Fähigkeiten und Stärken immer mehr bewusst und setzt diese auch ein, für sich und auch für diejenigen, für die es sich zu kämpfen lohnt. 
Yris scheint ziemlich unnahbar zu sein und ein Ziel zu verfolgen, welches Yelena schaden würde. Kalt und unbarmherzig zeigt sie sich dem Leser, doch die Mauer bröckelt nach und nach und man bekommt eine Vorstellung, von dem, wer sie wirklich ist.
Valek braucht Yelena nur zu einem Zweck, sie soll die Speisen des Commanders vorkosten, egal ob sie dabei stirbt oder nicht. Dennoch beschützt er sie oft und verteidigt sie in vielen Situationen. Sein erster Eindruck ist, dass er unordentlich ist, ein Mörder und für den Commander alles tun würde, oder besser gesagt, für Ixia. Doch im Laufe der Handlung bekommt man einen anderen Valek zu Gesicht, welcher einfühlsam ist, kreativ und leidenschaftlich.

Die Idee an sich ist nicht neu, aber wunderbar umgesetzt worden. Die ganze neue Welt, die erschaffen wurde, kann man sich wunderbar vorstellen und sich darin verlieben. Das Ende weist an ein nahtlos anknüpfende Fortsetzung hin.


Cover

Das Cover zeigt eine junge Frau, welche einen Streitkolben oder auch einen Stab in der Hand hält. Im Hintergrund ist eine Burg zu erkennen, auch im Vordergrund sind Dinge positioniert, ein Buch und einige kleinere Töpfchen, welche wahrscheinlich Gift enthalten.
Das Cover passt perfekt zu der Handlung, da es alle wichtigen Elemente daraus enthält, aber nicht zuviel verrät. Yelena ist fast perfekt getroffen.

Titel

Der Titel passt sehr gut zur Geschichte, er verrät zwar einiges über die Handlung, dennoch nicht zu viel.

Fazit

Das Buch hat mir wirklich gut gefallen und hat mir einige schöne Lesestunden beschert. Durch die detailreiche Beschreibungen konnte ich mich perfekt in die Welt des Buches hineinversetzen und mir alles gut vorstellen. Die darauffolgende Bände werde ich mir definitiv zu legen und mit Vergnügen lesen.

4 von 5 Punkten

Kommentare:

  1. Was ist denn der eine Minuspunkt?^^

    Eine schöne Rezi hast du da geschrieben,nicht zu viel verraten und dennoch wird man neugierig :-)

    gerne darfst du auch mal auf meinem Blog vorbei schauen :-)

    LG Eva (Scathach Nimmerland bei FB)

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  2. Viel Spaß bei den nächsten beiden Bänden. Sind auch richtig klasse
    LG Isabel

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