Mittwoch, 16. November 2011

[Film] Prey Vom Jäger zur Beute

Regie: Antoine Blossier
Laufzeit : 75 Minuten
Genre: Thriller, Fantasy, Horror
Land: Frankreich
Produktionsjahr: 2010
 
Handlung
Nathan (Grègoire Colin) und seine Freundin Claire (Bèrènice Bejo) verbringen den Herbst mit Claires Brüdern und Vater in einem abgelegenen Ort im Wald. Die Männer wollen gemeinsam auf Wildschweinjagd gehen. Schon bald wird die Gruppe von einem aggressiven Reh angegriffen. Irgendetwas scheint die Tiere in der Gegend verändert zu haben. Gemeinsam machen sich die Jäger auf die Suche nach der Ursache und ahnen nicht, dass sie bereits die Gejagten sind.

Meine Meinung 
Der Film beginnt gleich mit großer Spannung und erzählt sogleich, was der Grund für alle Aufregung ist und diese Jagd überhaupt stattfindet. Außerdem werden einige Hintergrundinformationen zu den Charakteren in den Film eingestreut. Spannend ist es die ganze Zeit ohne Frage, am Ende spitzt es sich ziemlich zu und das Ende ist einerseits vorhersehbar aber auf der anderen Seite trotzdem gut!


Die Kameraführung ist relativ gut und man kann immer alles erkennen, was wichtig für den Film erscheint. Es ist nichts verwackelt, unscharf oder sonstiges. Klare und starke Farben steigern außerdem noch das Sehvergnügen.


Der Aufbau der Filmstimmung ist am Anfang sehr gut, es entsteht ein gewisser Nervenkitzel und man fiebert mit, was nun kommen mag. Doch ab der Mitte geht die Stimmung meiner Meinung nach flöten, da ich es einfach lächerlich finde, was da alles passiert und wer nun hinter unseren Charakteren her ist.


Die Charaktere haben eine gewisse Tiefe, aber die wird nur oberflächlich dargestellt. Dafür ist der Film zusehr, auf anderen Dingen aufgebaut.
Dennoch erkennt man wunderbar, was die Familie von Claire stark macht, Macht und Geldgier.
Dies erkennt man wunderbar an den Vater, ihm ist es am Ende schlichtweg egal, was vorgefallen ist und er möchte nur seinen Profit raushauen. Ein ziemliches *PIEP*. Naja solche Menschen muss es ja auch geben.
Dafür ist Nathan ein wirklich netter Kerl, der mir symphatisch ist, bis zum Ende. Er trägt Verantwortung, setzt sich für seine Ziele ein und ist außerdem noch mutig, achja und klug ist er auch (Eigentlich ein Traum von einem Mann!). Zum Ende hin wird er noch mutiger und beweist sich mit seiner Intelligenz, die mich amüsiert hat.


Die Idee des Films finde ich bis auf einige GRAVIERENDE Details ganz in Ordnung, wäre er nicht durch die spätere Handlung so runtergezogen worden.


Fazit
Ein für mich nicht sehenswerter Film, da er am Ende meiner Meinung nach nur noch lächerlich ist von der Idee her. Die Effekte, Beabreitung, etc. sind zwar schön und gut und lassen sich sehen, aber trotzdem versauen mir diese Makel einfach alles.
Wer ihn sich angucken möchte, sollte ein Fan von Horror und Survivalfilmen sein.

2 von 5 Punkten

TRAILER (Bei youtube habe ich ihn leider nicht gefunden!)

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen