Dienstag, 15. November 2011

[Film] Apollo 18

Regie: Gonzalo López-Gallego
Laufzeit: 86 Minuten
Genre: Horror, Sci-Fi, Thriller
Land: USA/Kanada
Handlung:
Apollo 17 war die letzte offizielle NASA Mission zum Mond.
Zwei Jahre später, im Dezember 1974, wurden erneut zwei Astronauten auf eine geheime Expedition im Rahmen des Apollo-Programms der NASA zum Mond geschickt, aber den wahren Grund Ihrer Reise hat man ihnen verschwiegen. Jahrzehnte später tauchen Video-Aufnahmen von der angeblich "nie stattgefundenen" Apollo 18 Mission auf. Bis heute bestreitet die NASA die Echtheit des Materials. Doch die Bilder zeigen, weshalb wir es nie wieder gewagt haben, zum Mond zurückzukehren …

Meine Meinung:
Es beginnt recht harmlos, indem erstmal alle Charaktere vorgestellt werden und wie es überhaupt dazu gekommen ist, dass sie zum Mond fliegen sollten. Danach geht es recht spannend weiter und bleibt auch so, der absolute Höhepunkt ist kurz vorm endgültigen Ende, welches mir gut gefallen hat.

Die Kameraführung hat mir überhaupt nicht gefallen, es war zwar passend zur damaligen Zeit, im Stil der Wackelbildkamera, aber es war für mich als Zuschauer, sehr nervend und störend. 
Ständig wusste man nicht, ob man sich verguckt hat, oder ob man wirklich etwas gesehen hat, oder was es überhaupt war. 

Der Aufbau der Filmstimmung war wirklich gut, man hat sich an einigen Stellen erschreckt, mitgefiebert und gerätselt. Die Effekte waren auch sehr gut und es wurde prima mit Lichteinflüssen gearbeitet.

Die Synchronisation war wirklich gut, die Dialoge waren nicht unlogisch oder emotionslos. Immer wieder hört man im Film, wenn die Astronauten Kontakt mit der Basis aufnehmen wollen, Störgeräusche, die komisch klingen. Am Ende des Films weiß man was es war und gerade diese Störgeräusche fand ich wirklich gut, da sie den "Mystery" Effekt gesteigert haben.


Die Charaktere (Ryan Robbins; Lloyd Owen und Warren Christie) sind recht oberflächlich gestaltet, man erfährt, was deren Beziehungsstand ist, wie sie zu ihren Familien stehen und wie sie zu ihren Freunden (gleichzeitig auch Crewmitglieder) stehen. Ansonsten geht man dort nicht wirklich in die Tiefe, was ich einerseits schade finde, aber andererseits wäre es im Film etwas unpassend erschienen denke ich.

Die Idee des Films finde ich wirklich gut, da ich auf solche Sachen stehe (Verschwörungen, Geheimnisse vom Staat, etc.). Es wurde auch gut umgesetzt, mit einigen Maken zwar, aber dennoch gut.
Zwar hätte ich gern am Ende mehr Hintergrundinformationen gehabt bezüglich einer Sache, aber man kann nunmal nicht alles haben.

Fazit:
Ein Film, den man nicht gesehen haben muss, aber auch keine Zeitverschwendung wäre, wenn man sich ihn anschauen würde.
Einige Stellen waren wirklich gruselig und haben mir eine Gänsehaut bescherrt.
Ein MUSS für jeden: Sci-Fi-; Verschwörungs-;"leichte" Horror- und Weltallfilme.

3 von 5 Punkten

Kommentare:

  1. heii :)
    hab dich grad zu den teilnehmern meiner challenge geschrieben :)
    freut mich , dass du teilnimmst :)
    Ab jetzt kannst du punkte sammeln ;)
    Lg Lena

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