Samstag, 1. Oktober 2011

GEWONNEN!!!♥♥♥

Da setzt man sich nichtsahnend an den Pc, checkt die Mails und was findet man?! Eine Mail von der lieben Hanna, indem steht, dass ich bei ihrem Gewinnspiel gewonnen hätte!!!!♥♥ Ich habe mich riesig gefreut und war erstaunt! Es gign nämlich in dem Gewinnspiel darum, eine Geschichte schreiben, worum es um Drachen geht oder einer drinn vorkommt! Ich war echt buff, dass könnt ihr mir glauben! :D
Dieses Buch habe ich gewonnen♥
Wie ich mich einfach riesig auf das Buch freue♥

So damit ihr wisst, was ich geschrieben habe, poste ich nochmal die Geschichte hier!

                                           Drachenblut

Als sie am Morgen erwachte, war sie total geschafft von letzter Nacht. Wie kam sie auch auf die Idee mit Thomas das Online Spiel zu spielen, bis beide auf dem Höchst-Level waren?
Ashley schüttelte den Kopf und wunderte über sich selbst, so war sie doch sonst nie! Vielleicht lag es daran, dass Thomas sie in letzter Zeit immer wieder anstarrt, mit einem zauberhaftem Lächeln auf dem Gesicht. Es ist ja nicht so, dass er hässlich wäre. Nein, ganz im Gegenteil, er ist ein Traum von einem Jungen, eigentlich schon zu hübsch und perfekt für diese Welt. Bevor ihre Gedanken sich weiter um den Jungen drehten, stand Ashley auf und ging runter in die Küche, um etwas zu frühstücken, vielleicht wurde sie dann etwas wacher.
Ihr Vater saß schon bereits am Tisch und schlang wie eine Schlange sein Essen hinunter.
Wann lernst du endlich, deinen Wecker früher zu stellen, Dad? Dann würdest du dich nicht immer so abhetzen müssen, weil du zu spät zur Arbeit kommst!“ Ashley kannte das alles schon, war es gewöhnt, dass ihr Vater jeden Morgen zu spät zur Arbeit kam. Greg Thorndike schaute seine Tochter mit einem vermeintlich zornigen Blick an und erwiderte, „ Du weißt, ich bemühe mich, nur fällt mir morgens immer so viel ein, was noch zu tun ist. Und seitdem deine Mutter…..“, weiter kam er nicht, da er sah, was er damit bei Ashley angerichtet hat. Ihr standen die Tränen in den Augen, die sie noch mit Mühe zurückhalten konnte. „Es….es….tut mir wirklich leid…mein Schatz….das wollte ich nicht.“, stotterte verlegen Greg herrum. Ashleys Mutter ist vor einem Jahr auf mysteriöse Weise verschwunden und bis dato nicht mehr aufgetaucht. Sie konnte immer noch nicht daran glauben, dass ihre Mutter sie einfach so verlassen haben soll und das sie tot sein soll, schon gar nicht! Ashley zuckte mit den Schultern und deutete mit einem unecht wirkenden Lächeln auf die Uhr, um ihrem Vater zu verdeutlichen, dass er jetzt schon viel zu spät war. Daraufhin sprang Greg auf und sauste wie ein Blitz durch die Tür. Ein Lächeln stahl sich auf Ashleys Gesicht, welches aber sofort abgelöst wurde von einer nachdenklichen Miene. Letzte Nacht war echt zu viel gewesen und dann eben noch die Erinnerung an ihre Mutter…sie brauchte erst mal einen Kaffee, um besser ihre Gedanken ordnen zu können. Auf dem Tisch lag noch die Spielhülle von dem Online-Spiel, welches sie gestern mit Thomas frisch gekauft hat und die ganze Nacht gespielt hat. Es hieß „Drachenblut“, auf dem Cover war ein großer, roter Drache abgebildet. Ashley wusste nicht wieso, aber für sie war der Drache der Inbegriff für Schönheit und Eleganz. Sie fühlte sich dem Drachen auf absurder Weise verbunden, desto länger sie ihn anstarrte. Bevor sie ihre Gedanken weiterspinnen konnte, klingelte das Telefon und ihre beste Freundin, Samantha war dran. „Hey du Pappnase! Hast du Lust vorbeizukommen? Ich habe einen neuen Nagellack….Ok, bevor du mich nach dem wahren Grund fragst, ich will eigentlich nur wissen, was du gestern mit Thomas im Einkaufszentrum getrieben hast! Man hat euch gesehen! Auf frischer Tat ertappt! Und noch etwas, bevor du fragst, mein Dad kann dich nicht abholen mit dem Auto, der ist weg. Also musst du alleine durch den Wald gehen.“ Bevor Ashley irgendetwas erwidern konnte, hat Samantha schon wieder aufgelegt. Sie war ziemlich verblüfft und musste plötzlich laut loslachen. So war sie nun mal, ihre Sammy, immer auf Zack und will keine Zeit verlieren. „Besser als den ganzen Tag Trübsal zu blasen und sich mit Drachen verbunden fühlen, die aus einem Spiel stammen.“, dachte sich Ashley und ging ihr Zimmer hinauf, um sich fertig zu machen und loszulaufen.
Nach circa einer halben Stunde ist sie mit dem Fahrrad am Rand des Waldes angekommen; und musste nun zu Fuß weiterlaufen. Wohl war Ashley bei dem Gedanken nicht, denn der Wald war dunkel und gruselig, auch wenn die Sonne noch so hell scheinen konnte. Also stieg Ashley vom Rad, schloss es an einem Baum an und ging zu Fuß weiter. Alles war so unnatürlich still und ohne es zu wollen, merkte Ashley, wie ihre Sinne deutlich schärfer wurden und sie plötzlich ein Rascheln, verbunden mit einen Knurren vernahm. Sie sprang noch rechtzeitig zur Seite, um dem Gebiss einen großen Wolfes auszuweichen. Keuchend stand Ashley dem Wolf gegenüber. Sofort fiel ihr auf, wie übernatürlich groß er war und der Wolf hatte einen so intensiven Blick, dass das Mädchen sich bis auf die Seele ausgezogen fühlte, was natürlich nicht sein kann, da es nur ein Wolf ist. Aber gerade dieser Wolf setzte zum Sprung an, um ihr sonst etwas zu tun. Bevor Ashley auch reagieren konnte, spürte sie ein gewaltiges Ziehen im Rücken und schrie auf vor Schmerzen, was den Wolf aus seinem Konzept brachte und er Ashley immer noch knurrend beobachtete.
Ashley konnte diesen Schmerz nicht beschreiben, es fühlte sich an, als ob etwas von Innen und Außen an ihrer Rückenhaut reißen würde. Ihr Hals brannte fürchterlich und ihre Augen traten mehrere Zentimeter hervor, so fühlte es sich jedenfalls an. Sie war nicht fähig, irgendetwas zu unternehmen, was auch gar nicht mehr nötig war. Auf einmal geschah alles in einem Bruchteil einer Sekunde, auf ihrem Rücken stoben 2 riesige Flügel hervor, an den Spitzen jeweils versehen mit einer Art von Krallen. Ihre Sehkraft verschärfte sich um das 3-fache und sie spürte ein Brennen in ihr, wie es noch nie zuvor vorhanden war. Sie beugte ihren Rücken so weit nach hinten, wie es nur möglich war, schlug mit ihren Flügen und schrie aus Leibeskräften auf vor Schmerz. Aus ihren Händen schossen Flammengeschosse herraus und verbrannten alles in ihrer Umgebung. Dieser Zustand hielt einige Minuten an, bevor alles so schnell abbrach, als wäre es niemals passiert. Ashley sah wieder ganz normal aus und sackte erschöpft zusammen. Was war eben passiert? Hat sie das etwa nur geträumt? Aber wieso war der Traum dann so real? Was sie mit Sicherheit sagen konnte, war, dass der verbrannte Wolf, der nur noch ein jämmerliches Winseln zustande brachte, real war und das war ihr Werk gewesen. Ashley kniete sich neben den Wolf, wagte sich aber nicht, ihn zu streicheln oder auch nur anzufassen. War das wirklich sie gewesen? Aber wie ist das nur möglich? So etwas passierte nur in Geschichten, aber doch nicht mit ich, im Hier und Jetzt… Oder etwa doch?

Kommentare:

  1. Herzlichen Glückwunsch :)
    Ich hab das ganze ja nur verfolgt, und nicht teilgenommen, aber deine Geschichte ist echt toll geworden.
    Verdienter Gewinn ;)
    Liebe Grüße

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  2. Jap, meine Schwestern hatten mir bei der Abstimmung geholfen. Da sie euch nicht kennen, fand ich das es fairer ist ein paar unparteiische Jurys mit dabei zu haben. Das Ergebnis, sehen wir ja... ^^
    Gruß Hanna :*

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  3. Glückwunsch zum Gewinn, das Buch ist leich auf meiner Wunschliste gelandet :)

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